Schalke 04 auf dem Weg zum Erfolg
Der FC Schalke 04 hat sich bisher als allgemein chaotischer Verein einen Namen gemacht. Unruhe, Chaos und regelmäßige Schlagzeilen prägten den Vereinsalltag. Doch damit scheint nun Schluss zu sein. Denn im Mai wurde es allmählich ruhiger in Gelsenkirchen.
Und mit der einkehrenden Ruhe knüpft Schalke nun an den Erfolg an. Das hängt vor allem damit zusammen, dass zuvor fast jeder tat, was richtig für ihn war. Und genau das hat dem Verein letztendlich geschadet. Erst seitdem Christian Heidel den Posten als Sportvorstand übernommen, und damit seinen Vorgänger Horst Heldt abgelöst hat, war die Chaoszeit bei Schalke endgültig vorbei.
Als Heidel sein neues Amt antrat, sagte er im Beisein von Clemens Tönnies, dass der Verein nur eine Chance hat. Und zwar müsse man ab sofort mit einer Zunge sprechen, insbesondere dann, wenn es gerade nicht so läuft wie es laufen sollte. Seither entwickelt sich aus dem ehemaligen Chaos-Verein ein ernst zu nehmender Konkurrent in der Fußballwelt, der sein vorhandenes Potenzial und seine enorme Energie zu nutzen weiß. Weiterlesen
Real schlägt den BVB
Für Borussia Dortmund läuft es in der neuen Bundesligasaison richtig gut, in der Champions League ist dagegen noch viel Luft nach oben. Nach der Auftaktniederlage gegen Tottenham verlor der BVB auch das zweite Gruppenspiel. Im Signal Iduna Park gab es am Dienstagabend ein 1:3 gegen Real Madrid.
Nachdem 6:1 vom Samstag gegen Gladbach wollte der BVB mit viel Selbstvertrauen gegen den spanischen Meister starten. Allerdings zeigte Real schön früh die Schwächen der Dortmunder Offensivtaktik auf. Gleich mehrfach gelang es Madrid in der Anfangsphase, die Defensive des BVB mit langen Bällen auszuhebeln. Dass man die ersten 15 Minuten ohne Gegentreffer überstand, hatte man vor allem Torhüter Roman Bürki zu verdanken.
In der 18. Minute war dann aber auch Bürki machtlos. Nach einem Diagonalpass von Carvajal steht Bale genau richtig und erzielt sehenswert das 1:0 für Real. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, aber auch etwas glücklich. Nur wenige Minuten zuvor hatte Schiedsrichter Björn Kuipers sich gegen einen Elfmeter entscheiden als Ramos der Ball im Strafraum an die Hand sprang. Weiterlesen
Kevin-Prince Boateng unterschreibt in Frankfurt
Kevin-Prince Boateng ist zurück in der Bundesliga. Wie im Vorfeld vermutet, unterschreibt der 30-jährige Mittelfeldspieler einen Vertrag bei Eintracht Frankfurt. Das neue Arbeitspapier hat eine Laufzeit bis 2020. Im Juli stand Boateng noch auf Gran Canaria bei UD Las Palmas unter Vertrag. Vor einigen Tagen löste er den Vertrag jedoch überraschend auf. Die Verantwortlichen des Vereins erklärten, dass der Spieler wieder in der Nähe seiner Familie sein möchte und daher um eine Auflösung gebeten hatte.
Eintracht Frankfurt ist nun die insgesamt vierte Bundesligastation für Kevin-Prince Boateng. Seine Karriere begann der Mittelfeldspieler bei Hertha BSC Berlin, eher er zu Tottenham wechselt. Da er sich dort nicht durchsetzen konnte, lieh ihn der Verein für ein Jahr an Borussia Dortmund aus. Beim BVB konnte man sich die Kaufoption für den Spieler 2009 allerdings nicht leisten. So folgten Stationen in Portsmouth und beim AC Mailand, bevor Boateng von 2013 bis 2015 beim FC Schalke spielte. Weiterlesen
VfB Stuttgart verlängert vorzeitig mit Aufstiegsheld
Es ist gerade einmal 10 Monate her, da lag der VfB Stuttgart am Boden. Die Schwaben waren abgestiegen. Und der neue Trainer Jos Luhukay warf die Brocken nach nur wenigen Wochen im Amt wegen eines Zerwürfnisses mit Sportchef Jan Schindelmeiser schon wieder hin. In der Folge holten die Schwaben Hannes Wolf aus der Nachwuchsarbeit des VfB und installierten ihn als neuen Cheftrainer.
Das Ganze funktionierte bekanntlich hervorragend: Der 36-Jährige stieg mit dem VfB auf und feierte die Zweitliga-Meisterschaft. Die Belohnung folgte jetzt: Stuttgart hat Wolfs Vertrag genau wie den Kontrakt von dessen Co-Trainer Miguel Moreira vorzeitig um ein Jahr verlängert. Das neue Arbeitspapier endet nunmehr am 30. Juni 2019.
Beide Seiten freuen sich über die Vertragsverlängerung
Wie in solchen Situationen üblich zeigten sich beide Parteien sehr froh darüber, ihre Zusammenarbeit fortsetzen zu können. Wolf erklärte, man habe in den vergangenen 10 Monaten enormen Respekt und ein ebensolches Vertrauen von der Stadt, dem Verein, der Mannschaft und den Menschen insgesamt gezollt bekommen. Es sei ein Privileg und eine Freude für den VfB zu arbeiten. Sein Team und er würden alles geben, so Wolf, um der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden. Man wolle den Weg des VfB „positiv und erfolgreich gestalten.“ Weiterlesen
Sead Kolasinac verlässt den FC Schalke 04
Es dürfte vermutlich nur wenige Schalker-Fans überraschen, aber nun ist es offiziell: Sead Kolasinac verlässt den FC Schalke zum Saisonende und wechselt in die englische Premiere League. Dort schließt er sich dem Kader von Arsenal London. Bei den Gunners unterschreibt der 23-Jährige einen Fünf-Jahresvertrag. Interessanterweise enthüllte dieses Detail allerdings nicht London, sondern der FC Schalke. In England werden selten Vertragslängen bei der Spielerverpflichtung bekannt gegeben.
Da der Vertrag von Kolasinac im Sommer ausläuft, verliert Schalke einen Leistungsträger, ohne dafür eine Ablösesumme zu erhalten. Der Linksverteidiger hatte nach eigenen Angaben lange mit sich gerungen, sich am Ende aber doch für einen Wechsel und gegen den Verbleib in Gelsenkirchen entschieden.
Kolasinac spielte schon in seiner Jugend für den FC Schalke. Im Jahr 2012 rückte er in den Profikader auf und konnte sich dort schließlich in die Stammelf spielen. Gerade in der vergangenen Saison gehörte der Linksverteidiger zu den verlässlichen Leistungsträgern von Schalke. Ingesamt kam er auf 36 Saisoneinsätze, wobei er drei Tore erzielte. Auch konnte Schalke in der ganzen Saison kein Bundesligaspiel gewinnen, wenn Kolasinac nicht auf dem Feld stand. Weiterlesen
Droht dem SV Darmstadt das Aus? – DFB Auflagen sorgen für Wirbel
Für den Abstieg in die zweite Fußball-Bundesliga stellte Darmstadt rechtzeitig den Antrag zur Erteilung der Lizenz. Nun hat der Deutsche Fußball Bund (DFB) die Lizenz erteilt, allerdings nur unter strengen Auflagen. Dementsprechend muss der Verein nun rechtzeitig nachbessern, um in die neue Saison starten zu können. Und gerade diese Auflagen können zum großen Problem werden, wie der Verein selbst betont. Sogar das Wort „existenzbedrohend“ ist gefallen. Wie ernst ist die Situation?
Welche Auflagen muss der Verein erfüllen?
Grundsätzlich geht es bei den Auflagen um das Stadion, also die Spielstätte des Vereins. Eine fehlende Überdachung am Jonathan-Heimes-Stadions muss nachgerüstet werden. Die Frist hierfür liegt beim 31. Januar 2018. Schriftlich fixiert ist diese Forderung in der ersten Entscheidung für die Erteilung einer Lizenz für die kommende Spielzeit 2017/2018des DFB. Alternativ ist auch ein Umzug in ein anderes Stadion möglich, sollten die baulichen Anforderungen nicht entsprechend schnell umgesetzt werden können.
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Die Lehren des 24. Spieltags: FC Bayern kann Meisterfeier planen
Der FC Bayern München kann damit beginnen, die Meisterschaftsfeier zu planen, um seinen fünften Titel in Serie zu feiern. Der 24. Spieltag hätte gar nicht besser für die Münchner laufen können. Sie selbst zeigten einmal eine gute Vorstellung und gewannen glatt mit 3:0 gegen Eintracht Frankfurt. Die Hessen waren zwar besser als das Ergebnis Glauben macht, nur hilft ihnen dies nicht, da sie es verpassten, ihre Torgelegenheiten zu nutzen.
Bayerns erster Verfolger RB Leipzig kassierte eine unerwartete 0:1-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg. Gegen den Abstiegskandidaten zeigten die Sachsen eine beklagenswert schlechte Vorstellung – es war längst nicht das erste Mal in diesem Jahr. Fängt sich Leipzig nicht schnell, gerät die sicher geglaubte Teilnahme an der Champions League doch noch in Gefahr.
Auch Dortmund verliert
Am 24. Spieltag profitierte Leipzig allerdings davon, dass sich auch Borussia Dortmund eine Pleite leistete. Schwarz-Gelb unterlag Hertha BSC Berlin mit 1:2. Es war längst nicht das erste Mal, dass sich der BVB in dieser Saison einen Aussetzer in Liga nach einem erfolgreichen Abend in der Champions League gönnte. Weiterlesen
Die Lehren des 18. Spieltags: Liga in Hochspannung
Der 18. Spieltag der Saison 2016/17 war ein Fest für die Fans von packenden und engen Spielen. Der FC Bayern München quälte sich beispielsweise zu einem 2:1-Auswärtssieg bei Werder Bremen und hätte sich wahrlich nicht beschweren dürfen, hätten die Hanseaten doch noch den Ausgleich geschafft.
Positiv für die Bayern: Den Verfolgern ging es kaum besser. RB Leipzig musste gegen die TSG Hoffenheim die Partie drehen und kam ebenfalls nur zu einem 2:1-Sieg. Die Serie der Kraichgauer, die in dieser Saison bislang noch kein Spiel verloren hatten, ist damit gerissen. Noch bitterlicher als die Pleite der Hoffenheimer dürfte aber fraglos Bayer Leverkusen seine Niederlage empfunden haben. Man war bereits mit 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach in Front, um dann doch noch mit 2:3 zu verlieren. Überdies gab es einen hässlichen Vorfall mit Pyrotechnik, für den sich die Werkself einen Tag später entschuldigen musste. Ein Kameramann der DFL wurde verletzt.
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Leipzigs Triumphzug geht weiter
Souverän gewann RB Leipzig das Aufsteigerduell in Freiburg und hat damit die Führung in der Tabelle verteidigt. Es war der siebte Sieg in Folge für die Sachsen.
Frühe Führung läutet Leipzigs Sieg ein
Die Leipziger begannen gewohnt temporeich und suchten schon gleich zu Beginn der Partie den Weg nach vorne. Bereits nach 80 Sekunden landete der Ball erstmals im Netz, nachdem Keita seinen Gegenspieler Niederlechner durch eine einfache Körpertäuschung austrickste und den Ball unhaltbar für Freiburgs Keeper Schwolow ins obere Toreck donnerte. Durch permanentes Pressing belagerten sie ständig den Strafraum der Gastgeber, nach einer Viertelstunde schafften es die Freiburger, sich aus der Umklammerung der Gäste zu befreien und kamen zum ersten Mal in der Sachsen – und trafen zum Ausgleich. Nach einer Flanke von Pascal Stenzel setzte sich Niederlechner gegen zwei Verteidiger und Leipzigs Schlussmann Gulacsi durch und köpfte die Kugel ins Tor.
Die Sachsen zeigten sich wenig geschockt und stellten in der 21. Minute dank ihres Topstürmers Timo Werner die Führung wieder her. In der 35. Minute war es erneut Werner, der über Poulsen und Forsberg an den Ball kam und den Vorsprung auf 3 : 1 ausbaute. Weiterlesen
Freitagsspiel 8. Spieltag: HSV geht gegen Frankfurt unter
Der Hamburger SV kommt auch unter seinem neuen Trainer Markus Gisdol nicht aus der Abstiegszone – ganz im Gegenteil. Das Freitagsspiel des achten Spieltags gegen Eintracht Frankfurt war vielmehr ein deutlicher Rückschritt. Der HSV verlor mit 0:3 und kam dabei wesentlich heftiger unter die Räder als es das eigentlich schon deutliche Ergebnis anzeigt. Keeper René Adler sollte nach dem Spiel erklären, man sei „abgeschlachtet“ worden.
Spielbericht: Holtbys Eigentor bringt Frankfurt auf den Weg
Es ist kaum zu glauben, dass es wirklich eine Zeit gab, in der Lewis Holtby als eines der größten Talente des deutschen Fußballs galt. Seit seinen Mainzer Tagen ist davon nichts mehr zu sehen – beim HSV wurde es immer schlechter. Der Mittefeldspieler traf gegen Frankfurt in der 35. Minute ins eigene Tor. Hamburg war damit auf der Verliererstraße.
Und dieses Schicksal war endgültig besiegelt, als Dennis Diekmeier in der 57. Minute mit der gelb-roten Karte vom Feld flog. Kurz danach (60.) traf Shani Tarashaj zum 2:0. Frankfurts Trainer Niko Kovac erteilte seinem Pendant Gisdol anschließend eine Lehrstunde in gutem Coaching: Er nahm den Torschützen sofort vom Feld und schickte Haris Seferovic auf den Platz, der die linke Angriffsseite der Eintracht beackerte. Weiterlesen