Leipzigs Triumphzug geht weiter
Souverän gewann RB Leipzig das Aufsteigerduell in Freiburg und hat damit die Führung in der Tabelle verteidigt. Es war der siebte Sieg in Folge für die Sachsen.
Frühe Führung läutet Leipzigs Sieg ein
Die Leipziger begannen gewohnt temporeich und suchten schon gleich zu Beginn der Partie den Weg nach vorne. Bereits nach 80 Sekunden landete der Ball erstmals im Netz, nachdem Keita seinen Gegenspieler Niederlechner durch eine einfache Körpertäuschung austrickste und den Ball unhaltbar für Freiburgs Keeper Schwolow ins obere Toreck donnerte. Durch permanentes Pressing belagerten sie ständig den Strafraum der Gastgeber, nach einer Viertelstunde schafften es die Freiburger, sich aus der Umklammerung der Gäste zu befreien und kamen zum ersten Mal in der Sachsen – und trafen zum Ausgleich. Nach einer Flanke von Pascal Stenzel setzte sich Niederlechner gegen zwei Verteidiger und Leipzigs Schlussmann Gulacsi durch und köpfte die Kugel ins Tor.
Die Sachsen zeigten sich wenig geschockt und stellten in der 21. Minute dank ihres Topstürmers Timo Werner die Führung wieder her. In der 35. Minute war es erneut Werner, der über Poulsen und Forsberg an den Ball kam und den Vorsprung auf 3 : 1 ausbaute.
Taktische Umstellung der Freiburger
Nach dem Seitenwechsel reagierte Freiburgs Coach Christian Streich und wechselte Janik Haberer für den enttäuschenden Marc Torrejon ein. Zudem stellte er die Taktik auf das 4-4-2-System um. Die schien zunächst Wirkung zu zeigen. Die Gastgeber erarbeiteten sich mehr Torchancen, so wie in der 59. Minute durch Nicolas Höfler, der die Latte traf und Grifo, dessen Distanzschuss Keeper Gulacsi allerdings in der 67. Minute parieren konnte. Doch die Leipziger steckten nicht auf und setzten ihr druckvolles Spiel fort. In der 76. Minute hätte schon das 4 : 1 fallen können, doch Sabitzer traf nur den Außenpfosten. Drei Minuten später versuchte er es noch einmal und traf zum Endstand.
Freiburg reist in der kommenden Woche nach Leverkusen, Leipzig empfängt den FC Schalke 04.