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Die Lehren des 18. Spieltags: Liga in Hochspannung

Der 18. Spieltag der Saison 2016/17 war ein Fest für die Fans von packenden und engen Spielen. Der FC Bayern München quälte sich beispielsweise zu einem 2:1-Auswärtssieg bei Werder Bremen und hätte sich wahrlich nicht beschweren dürfen, hätten die Hanseaten doch noch den Ausgleich geschafft.

Positiv für die Bayern: Den Verfolgern ging es kaum besser. RB Leipzig musste gegen die TSG Hoffenheim die Partie drehen und kam ebenfalls nur zu einem 2:1-Sieg. Die Serie der Kraichgauer, die in dieser Saison bislang noch kein Spiel verloren hatten, ist damit gerissen. Noch bitterlicher als die Pleite der Hoffenheimer dürfte aber fraglos Bayer Leverkusen seine Niederlage empfunden haben. Man war bereits mit 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach in Front, um dann doch noch mit 2:3 zu verlieren. Überdies gab es einen hässlichen Vorfall mit Pyrotechnik, für den sich die Werkself einen Tag später entschuldigen musste. Ein Kameramann der DFL wurde verletzt.

Augsburg dreht Spiel in Wolfsburg
Auch im Abstiegskampf gab es Drama: Der FC Augsburg sah gegen den VfL Wolfsburg eigentlich schon wieder der sichere Verlierer aus, als man nach vier Minuten durch ein Tor von Mario Gomez zurücklag. Allerdings drehten die bayrischen Schwaben die Partie und gewannen noch mit 2:1.

Heftige Pleiten für Darmstadt und Hamburg
Nicht überall im Abstiegskampf war es so knapp, Drama genug gab es allerdings dennoch nicht. Der Hamburger SV und der 1. FC Köln kassierten heftige Pleiten. Die Norddeutschen verloren gegen den FC Ingolstadt mit 1:3 und lagen zwischenzeitlich sogar mit 0:3 zurück. Der Horror aus der Hinrunde scheint sich fortzusetzen.

Noch übler erwischte es allerdings den SV Darmstadt und seinen neuen Trainer Torsten Frings. Gegen den 1. FC Köln unterlag man mit 1:6. Darmstadt ist Abstiegskandidat Nummer 1. Hamburg hält in dieser Disziplin den wenig schmeichelhaften Silberrang.

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