Schalke 04 auf dem Weg zum Erfolg
Der FC Schalke 04 hat sich bisher als allgemein chaotischer Verein einen Namen gemacht. Unruhe, Chaos und regelmäßige Schlagzeilen prägten den Vereinsalltag. Doch damit scheint nun Schluss zu sein. Denn im Mai wurde es allmählich ruhiger in Gelsenkirchen.
Und mit der einkehrenden Ruhe knüpft Schalke nun an den Erfolg an. Das hängt vor allem damit zusammen, dass zuvor fast jeder tat, was richtig für ihn war. Und genau das hat dem Verein letztendlich geschadet. Erst seitdem Christian Heidel den Posten als Sportvorstand übernommen, und damit seinen Vorgänger Horst Heldt abgelöst hat, war die Chaoszeit bei Schalke endgültig vorbei.
Als Heidel sein neues Amt antrat, sagte er im Beisein von Clemens Tönnies, dass der Verein nur eine Chance hat. Und zwar müsse man ab sofort mit einer Zunge sprechen, insbesondere dann, wenn es gerade nicht so läuft wie es laufen sollte. Seither entwickelt sich aus dem ehemaligen Chaos-Verein ein ernst zu nehmender Konkurrent in der Fußballwelt, der sein vorhandenes Potenzial und seine enorme Energie zu nutzen weiß.
Schon als es in der letzten Saison zwischen Heidel und Trainer Markus Weinzierl Unstimmigkeiten gab, liefen die Diskussionen nicht wie sonst aus dem Ruder, sondern blieben auf sportlicher Ebene. Damit war bereits der Grundstein gelegt und letztendlich hat Heidel geschafft, was ihm niemand zugetraut hätte.
Vereinzelte Medienauftritte, so wie sie vor Heidels Amtszeit noch zum Vereinsalltag gehörten, gibt es inzwischen nicht mehr. Stattdessen herrscht bei Schalke eine gut funktionierende Kommunikation. Der Verein konzentriert sich vorrangig auf das, worum es wirklich geht: den Fußball und den sportlichen Erfolg.