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Sportwetten-Skandal um Ivica Olic

Ivica Olic blickt auf eine lange und intensive Karriere zurück. Vereine wie der FC Bayern München, der Hamburger SV oder Hertha BSC Berlin stehen in der Vita des Angreifers. Inzwischen kickt der Kroate in der zweiten Liga für 1860 München. Eigentlich vermochte es der 37-Jährige dabei, stets zu den großen Sympathieträgern zu zählen. Dies dürfte sich nun ändern: Olic hat gegen das Sportwetten-Verbot für Profis verstoßen und wurde deshalb vom DFB-Sportgericht für zwei Wochen gesperrt. Sein Arbeitgeber geht härter mit ihm ins Gericht.

Olic hat auch auf Zweitliga-Spiele gesetzt
Dass Olic an Sportwetten beteiligt war, flog auf, weil ein Wettbüro einen entsprechenden Verdacht meldete. Mit der Kreditkarte des Kroaten wurden wiederholt dreistellige Beträge auf verschiedene Partien gesetzt. Vor allem handelte es sich dabei um Spiele aus dem Ausland. Allerdings wurden auch Wetten auf Zweitliga-Spiele gesetzt, was überaus kritisch ist, da es sich schließlich um die direkte Konkurrenz von Olics gegenwärtigem Arbeitgeber handelt. Weiterlesen

Gnabry-Transfer perfekt

Wenige Stunden vor dem Ende der Transferperiode am Mittwochabend hat Werder Bremen einen echten Transfercoup gelandet. Der 21jährige Olympia-Teilnehmer Serge Gnabry wechselt vom englischen Premier-League-Club FC Arsenal London an die Weser. Über Laufzeit seines Vertrages und die Höhe der Ablösesumme machten die Norddeutschen keine Angaben. Englische Medien berichten, dass die „Entschädigung“ für Arsenal sechs bis sieben Millionen Euro betragen soll. „Wir haben die Spieler gekauft“, bekräftigte Frank Baumann und räumte mit Gerüchten über einen Deal mit dem FC Bayern München auf.

Torschützenkönig bei Olympia

Positiv aufgefallen war Serge Gnabry beim olympischen Fußballturnier, wo er mit sechs erzielten Treffern für die deutsche Olympia Mannschaft erzielte und damit Torschützenkönig des Turniers wurde. Auch als guter Vorlagengeber machte der 21jährige Deutsch-Gabuner auf sich aufmerksam und gilt als Supertalent auch im Hinblick auf die Fußball-WM 2018 in Russland, wo Bundestrainer Joachim Löw nach den Abgängen von Schweinsteiger und Podolski junge Spieler braucht. Vereine wie Hertha BSC, RB Leipzig und Mainz 05 bekundeten Interesse an das Fußball-Wunderkind. In London konnte sich der flinke Außenstürmer jedoch nie durchsetzen und wurde zuletzt zum Reservisten degradiert. In Bremen hofft Gnabry auf mehr Einsatzzeiten, um mit guten Leistungen zu überzeugen und sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen. Den Kontakt zwischen Werder Bremen und Serge Gnabry soll übrigens Per Mertesacker vermittelt haben, der einige Jahre bei Werder gespielt hat und immer noch von dem Verein aus Norddeutschland schwärmt.

Kein Deal mit Bayern München

Vor der offiziellen Vorstellung Gnabrys als neuer Werder-Spieler gab es immer wieder wilde Spekulationen über einen Deal mit dem FC Bayern München, der sich laut Medienberichten das Vorkaufsrecht für den Olympioniken gesichert haben soll. So soll vereinbart worden sein, dass der Deutsche Meister den 21jährigen Offensivmann zuerst von Arsenal kaufen wolle, um ihn dann sofort an die Bremer zu verleihen. Werder-Manager Frank Baumann wies diese Behauptungen zurück und betonte: „Wir sind liquide genug, um den Transfer allein zu stemmen. Es war kein anderer Verein daran beteiligt.“

Transferticker: News von Werder, dem HSV und den Bayern

Beim SV Werder Bremen musste der neue Manager Frank Baumann in dieser Transferperiode in Rekordzeit von Null auf Hundert schalten. Emsig bastelt der Nachfolger von Thomas Eichin an einem Kader, mit dem die Hanseaten nach Möglichkeit nichts mit dem Abstieg in der kommenden Saison zu tun haben wollen. Ein Baustein dabei ist Santiago Garcia. Jener wird derzeit aus seiner Heimat von River Plate umworben, doch der Linksverteidiger darf nicht wechseln. Das stört jenen wenig, schließlich will er auch gar nicht weg. Er fühle sich in Bremen sehr wohl und könne sich vorstellen, länger zu bleiben, richtet der Argentinier Baumann aus. Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung sollen nach Ende des Sommer-Transfermarkts beginnen.

HSV bekommt Waldschmidt
Das wird Eintracht Frankfurt nerven: Der Hamburger SV hat sich die Dienste von Luca Waldschmidt gesichert. Der deutsche U20-Nationalspieler war bislang für die Hessen aktiv, wollte jedoch nicht bleiben. Der Angreifer kam in der Bundesliga in der vergangenen Saison lediglich in zwölf Partien zum Einsatz – viel zu wenig nach dem Geschmack des Talents. Nun soll es in Hamburg besser werden. Eigentlich hatte Waldschmidt noch einen Vertrag bis 2017 bei der Eintracht, über die Höhe der Ablöse ist jedoch nichts bekannt. Weiterlesen

Mertesacker: Ab Sommer wieder Bundesliga?

Die Ehe zwischen Per Mertesacker und dem FC Arsenal schien eigentlich zu passen. Seit seinem Transfer von Werder Bremen reifte der Innenverteidiger bei den Gunners erst zum Stammspieler und wurde zeitweilig zum Kapitän. Doch gerade diese Saison lief weniger gut – Mertesacker spielte zwar nicht schlecht, doch der frühere Nationalspieler brachte einfach keine konstant guten Leistungen mehr, die dem allerhöchsten Niveau genügen. Dies ist den Bossen des FC Arsenal nicht entgangen.

Mertesacker wird wohl Opfer vom Totalumbruch
Beim FC Arsenal plant man in diesem Sommer einen Totalumbruch. Dies berichtet die „Sun“. Mindestens zehn Spieler, die nicht mehr die Leistungen bringen, die man sich eigentlich von jenen erwartet, sollen den Verein verlassen. Und Mertesacker wird wohl eines der Opfer dieses Umbruchs werden. Bei den Gunners hat man das Vertrauen verloren, dass der 31-Jährige noch einmal die Leistungsfähigkeit früherer Tage erreicht. Hinzu kommt, dass sein Vertrag im Juni 2017 endet. Möchte man eine Ablösesumme einnehmen, ist dieser Sommer der ideale Zeitpunkt für eine Trennung. Weiterlesen

Schröder: Mainz hat den Heidel-Nachfolger beim SV Werder gefunden

Offiziell ist Christian Heidel nach wie vor der Manager von Mainz 05 und noch nicht der Nachfolger von Horst Heldt bei Schalke 04. Dies ist allerdings nur noch eine Frage der Zeit: Eine Sitzung des Aufsichtsrats muss noch stattfinden, in der das Kontrollgremium grünes Licht gibt für die Verpflichtung Heidels gibt. Die Rheinhessen müssen folglich einen Nachfolger für ihren abwanderungswilligen Manager finden – was ihnen offenbar inzwischen geglückt ist. Werder Bremens Sportdirektor Rouven Schröder verlässt die Hanseaten und kommt an den Bruchweg.

Schröder hat bereits um die Freigabe gebeten
Eigentlich hatte Werders Manager Thomas Eichin, der selbst Kandidat bei Schalke war, aber abgesagt hatte, die Gerüchte um Schröder und Mainz von sich gewiesen. Er würde davon wissen, wenn die Gespräche so weit sein, wie öffentlich kolportiert wurde, ließ er vor dem Spiel der Bremer gegen die TSG Hoffenheim wissen. Weiterlesen

Wolfsburg jubelt – Gladbach leidet

Der VfL Wolfsburg hat das Achtelfinale der Champions League erreicht und Manchester United ins Tal der Tränen gestoßen. Die Red Devils müssen durch die 2:3-Niederlage in der Europa League antreten. Die Wölfe ziehen hingegen sogar als Gruppensieger in die KO-Runde der Königsklasse ein. Für sie war es durch den eigenen Sieg ohne Bedeutung, dass PSV Eindhoven ZSKA Moskau im Parallelspiel mit 2:1 schlagen konnte.

Naldo der Mann des Tages
Wer Mann des Tages auf Seiten der Wölfe war, bedarf keiner Diskussion: Naldo konnte sich diesen Titel ganz klar sichern. Der brasilianische Innenverteidiger glich das 0:1 durch Martial (10. Minute) in der 13. Minute aus. Beim Stand von 2:2 sorgte er zudem für den entscheidenden letzten Treffer (84. Minute). Zuvor hatte Vieirinha das 2:1 erzielt (29. Minute), das Guilavogui (82. Minute) durch ein Eigentor wieder ausglich. Weiterlesen

Obasi: Doch noch ein Mann für Hannover 96?

Kurz vor der Länderspielpause konnte Hannover 96 durchatmen: Durch den Sieg gegen Werder Bremen (1:0) gelang der Befreiungsschlag. Die Niedersachsen konnten sich im Tabellenkeller etwas Luft zum Atmen verschaffen. Gut war die bisherige Saison freilich trotzdem nicht. Sowohl in der Defensive wie auch in der Offensive hakt es. Wie die „Bild“ berichtet, könnten die 96er deshalb personell noch einmal nachlegen, wenn sie es denn möchten. Dem neuen Manager Martin Bader wurde Chinedu Obasi angeboten. Das bestätigte jener auch selbst, allerdings mit dem Zusatz „wie uns auch viele andere Spieler angeboten werden“.

Obasi ist vertragslos
Obasi dürfte den meisten Fans noch aus seiner Zeit bei der TSG Hoffenheim ein Begriff sein. Die Karriere-Abschnitt beim FC Schalke 04 lief weniger positiv. Eine Schambein-Verletzung zwang den heute 29-Jährigen ein ganzes Jahr zum Pausieren. Die Knappen verlängerten deshalb beispielsweise Obasis Vertrag nicht. Und noch immer hat der Offensivspieler keinen neuen Arbeitgeber gefunden, weshalb er immer noch wechseln könnte, obwohl der Transfermarkt inzwischen geschlossen ist. Weiterlesen

Transferticker: News zu Draxler, Schulz, Großkreutz und Rüdiger

Ein Abschied von Julian Draxler beim FC Schalke 04 in diesem Sommer ist noch nicht vom Tisch. Manager Horst Heldt erklärte in der „Sport Bild“, dass man dem Spieler zugesichert habe, sich mit einem Angebot zu beschäftigen, sollte es ein solches kommen. Allerdings werde man Draxler „nicht zum Schleuderpreis“ verkaufen und „ganz sicher nicht bis zum 31. August“ mit einem Transfer warten. Anders ausgedrückt: In den Draxler-Poker, in dem Juventus Turin das größte Interesse an dem Nationalspieler zu haben scheint, muss bald Bewegung kommen oder es passiert nichts mehr. Schalke 04 wird nur dann verkaufen, wenn es selbst noch genügend Zeit hat, sich Ersatz zu beschaffen.

Schulz wechselt nach Gladbach
Borussia Mönchengladbach hat Nico Schulz von Hertha BSC Berlin verpflichtet. Für den Linksverteidiger fließen im Gegenzug 3,5 Millionen Euro Ablöse vom Niederrhein an die Spree. Schulz unterzeichnete bei den Fohlen einen Vertrag bis 2019. Weiterlesen

Transferticker: Neues von Veh, Bürki, Bender und Reina

Was sich bereits angedeutet hat, ist nun Realität: Der alte Trainer von Eintracht Frankfurt ist auch der neue: Armin Veh wird künftig wieder das Training der Hessen leiten. Dies gab der Klub inzwischen auch offiziell bekannt. Veh, der bereits vor Thomas Schaaf Coach bei der Eintracht war, unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag. Dies ist bemerkenswert: In der Vergangenheit pochte Veh eigentlich immer auf Ein-Jahres-Kontrakte.

Bürki neuer Keeper beim BVB
Der Wechsel von Roman Bürki zu Borussia Dortmund ist perfekt. Der Schweizer erhält einen Vier-Jahres-Vertrag beim BVB. Bürkis ehemaliger Arbeitgeber SC Freiburg erhält dem Vernehmen nach eine Ablöse in Höhe von 4,5 Millionen Euro für den Keeper. Jener erklärte selbst, dass er eigentlich auch gerne in Freiburg geblieben wäre, allerdings wollte er unbedingt in Liga eins bleiben. Er habe gespürt, dass er sich sportlich weiter entwickeln müsse. Eine Garantie, dass Bürki die neue Nummer eins in Dortmund wird, gibt es jedoch nicht. Coach Thomas Tuchel erklärte, er lasse die Torhüter-Frage noch offen. Trotzdem deutet vieles daraufhin, dass Roman Weidenfeller den Klub verlassen wird.
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Souveräner Sieg: Wolfsburg folgt BVB ins Pokalfinale

Das DFB Pokalfinale der Saison 2014/15 steht. Neben Borussia Dortmund, das den FC Bayern München aus dem Wettbewerb warf, zog auch der VfL Wolfsburg ins Endspiel ein. Die Niedersachsen hatten es dabei mit dem Pokalschreck Arminia Bielefeld, der Hertha BSC Berlin, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach aus dem Wettbewerb gekegelt hatte, zu tun. Doch der Tabellen-Zweite der Bundesliga zeigte sich humorlos und meisterte die Aufgabe souverän. Am Ende stand es 4:0 für die Wölfe, die dabei im Schongang siegten.

Bielefeld wehrt sich – und ist zu schlecht
Arminia Bielefeld machte in dem Spiel gegen Wolfsburg eigentlich alles richtig. Die Ostwestfalen waren lauffreudig, kämpften und versuchten, Fußball zu spielen. Doch der Drittligist – und dies ist alles andere als despektierlich gemeint – war einfach zu schlecht. Wolfsburg war auf jeder Position spürbar besser besetzt. Weiterlesen