Get Adobe Flash player

Schröder-Abschied? Mainz 05 droht zu zerbrechen

Dem FSV Mainz 05 droht ein Erdbeben. Den Klub könnte es zerreißen. Schuld sind die nicht endend wollenden Streits in der Führungsspitze des Vereins. Jene sind in der vergangenen Woche eskaliert. Manager Rouven Schröder und die weiteren vier Geschäftsführer legten Präsident Johannes Kaluza den Rücktritt nahe. Dieser ist dazu angeblich bereit, aber nicht sofort, weil er sich in einem Machtkampf mit Aufsichtsratsboss Detlev Höhne befindet. Laut „kicker“ könnte deshalb Schröder zurücktreten.

Kaluza und Höhne streiten über Besetzung des Vorstands
Konkret streiten sich Kaluza und Höhne darum, wie der Vorstand von Mainz 05 künftig besetzt sein soll. Der Präsident möchte demnach, dass neben ihm und Schröder ein weiterer Geschäftsführer in das Gremium aufrückt. Höhnes Kontrollgremium hat dies jedoch verweigert und stattdessen Headhunter damit beauftragt, potenzielle neue Vorstandsmitglieder zu finden. Höhne und Kaluza beschuldigen sich gegenseitig, ihnen genehme und treue Personen in das Vorstandsgremium hieven zu wollen. Höhne wird zudem nachgesagt, großes Interesse daran zu haben, Kaluza zu ersetzen und selbst Präsident der Mainzer zu werden. Offiziell streitet er dies allerdings ab und erklärt auf Nachfrage der Quelle, dass er „keine Sehnsucht“ danach habe.

Schröder könnte gehen
Schröder, der keinen Spaß daran hat, das operative Geschäft unter diesen erschwerten Bedingungen zu liebäugeln, könnte laut „kicker“ bald die Reißkeine ziehen und selbst zurücktreten, sofern sich die Lage nicht schnell stabilisiert. Angebote anderer Klubs liegen dem Verantwortlichen demnach vor. Diese werden nicht näher ausgeführt, aber es ist ein offenes Geheimnis, dass der 1. FC Köln, der Hamburger SV, der VfL Wolfsburg und Schröders Ex-Klub Werder Bremen bereits vorgefühlt haben.

Kommentare sind geschlossen.