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Sportwetten-Skandal um Ivica Olic

Ivica Olic blickt auf eine lange und intensive Karriere zurück. Vereine wie der FC Bayern München, der Hamburger SV oder Hertha BSC Berlin stehen in der Vita des Angreifers. Inzwischen kickt der Kroate in der zweiten Liga für 1860 München. Eigentlich vermochte es der 37-Jährige dabei, stets zu den großen Sympathieträgern zu zählen. Dies dürfte sich nun ändern: Olic hat gegen das Sportwetten-Verbot für Profis verstoßen und wurde deshalb vom DFB-Sportgericht für zwei Wochen gesperrt. Sein Arbeitgeber geht härter mit ihm ins Gericht.

Olic hat auch auf Zweitliga-Spiele gesetzt
Dass Olic an Sportwetten beteiligt war, flog auf, weil ein Wettbüro einen entsprechenden Verdacht meldete. Mit der Kreditkarte des Kroaten wurden wiederholt dreistellige Beträge auf verschiedene Partien gesetzt. Vor allem handelte es sich dabei um Spiele aus dem Ausland. Allerdings wurden auch Wetten auf Zweitliga-Spiele gesetzt, was überaus kritisch ist, da es sich schließlich um die direkte Konkurrenz von Olics gegenwärtigem Arbeitgeber handelt.

Der Kroate selbst will es nicht alleine gewesen sein. Er habe sich mit Freunden an Kombi-Wetten beteiligt und dabei seine Kreditkarte zur Verfügung gestellt, so der 37-Jährige. Auf Partien der Löwen habe man selbstverständlich nicht gewettet. Überdies sei es dabei zu keiner Zeit um Geld gegangen, sondern um Spaß. Das Problem für Olic: Wirklich jedem Fußballprofi in Deutschland wird eingebläut, dass er keine Wetten auf den eigenen Sport platzieren darf – und erst recht nicht auf Partien der Liga, in der er selbst aktiv ist.

Löwen bestrafen Olic zusätzlich
Das DFB-Sportgericht brummte Olic neben der Sperre von zwei Partien zusätzlich noch eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro auf. Es wird nicht der einzige Betrag bleiben, den der Spieler zahlen muss. 1860-Manager Thomas Eichin kündigte an, dass der Spieler auch noch an den Klub zahlen muss – und zwar „spürbar“ mehr als an den DFB.

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