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Bayer Leverkusen: Völler über Herrlich und Hoeneß

Bayer Leverkusen steht dieser Tage häufig in den Schlagzeilen. Allerdings sind es vor allem negative Berichte, die über die Werkself zu lesen sind. Leverkusen hat in dieser Saison noch kein einziges Spiel gewonnen. Zuletzt flog in der Partie gegen den FC Bayern München auch noch Karim Bellarabi vom Feld. Der Offensivspieler hatte Rafinha brutal gefoult. Inzwischen wurde er vom DFB-Sportgericht für vier Partien gesperrt und muss außerdem 10.000 Euro Geldstrafe zahlen. Sportchef Rudi Völler nahm die sportliche Krise und die Rot-Sperre gegen seinen Spieler zum Anlass, um in der „Sport Bild“ das Wort zu ergreifen und einige Dinge zu Trainer Heiko Herrlich sowie zu Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu sagen.

Völler zählt Herrlich an
Herrlich stand schon vor der Partie gegen den FC Bayern unter öffentlichem Druck. Damals eilten die Bosse der Werkself aber noch zur Hilfe und verteidigten den Trainer in den Medien. Inzwischen klingt das ganz anders. Die Verantwortlichen von Bayer seien nicht „grün hinter den Ohren“, so Völler. Bislang habe die Mannschaft „für unsere Möglichkeiten zu wenig erreicht.“ Dies müsse sich in den kommenden Wochen ändern. Diese Botschaft kann nur an Herrlich gerichtet sein.

Völler: Hoeneß hat Leverkusen durch seine Schimpftirade geholfen
Hoeneß hatte nach dem Foul Bellarabis an Rafinha mächtig gezetert. Jenes sei „geisteskrank“ gewesen, schimpfte der Bayern-Präsident beispielsweise. Der Spieler müsse drei Monate gesperrt werden – „und zwar für Dummheit“, forderte er anschließend. Völler stört sich nicht an diesen Schimpftiraden, ganz im Gegenteil. Der Bayern-Boss habe „uns damit sogar einen Gefallen getan“, ist Leverkusens Sportchef überzeugt. Durch Hoeneß‘ Wutanfall seien es nur vier Spiele Sperre anstatt fünf geworden, glaubt Völler. Man darf sich dazu wohl ein schelmisches Grinsen vorstellen.

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