Dembele angeblich erste Wahl
Spielt Ousmane Dembele in der kommenden Saison für den FC Bayern München und nicht für den FC Barcelona? Viel deutet daraufhin, dass der Franzose zumindest die Katalanen verlassen wird. Sein Vertrag läuft am Ende der Saison aus. Verlängert der frühere Dortmunder bei Barca nicht, wäre der aktuelle Wintertransfermarkt deshalb sogar die letzte Chance, noch einmal eine Ablöse zu generieren. Und die Katalanen sind finanziell bekanntlich nicht mehr so aufgestellt, dass sie darauf verzichten könnten. Sie bemühen sich deshalb eigentlich seit Monaten nach Kräften, den Vertrag des Spielers zu verlängern. Dieser hat alle entsprechenden Versuche bislang jedoch abgeblockt. In der Chefetage verlieren die Bosse deshalb die Geduld.
Ultimatum für Dembele
Barca-Präsident Joan Laporta gibt dem Spieler deshalb faktisch ein Ultimatum. Der Verein könne das Thema „nicht endlos hinauszögern“. Die Klubführung brauche und warte „auf die finale Antwort“, erklärte er unlängst im Rahmen einer Pressekonferenz. Laut spanischer Medien hängt es an den Gehaltswünschen des Spielers. Dieser soll angeblich 40 Millionen Euro pro Jahr fordern. Dies würde ihm zum Top-Verdiener der Katalanen machen. Es ist nicht einmal klar, ob der FC Barcelona solche Summen noch zahlen kann.
Wie passt der FC Bayern München dazu?
Interessenten an einem ablösefreien Spieler der Qualität Dembeles sind keine Mangelware. Laut „L’Equipe“ gehört auch der FC Bayern München zu diesen. Der Franzose soll demnach erste Wahl beim deutschen Rekordmeister sein, falls Kingsley Coman seinen 2023 auslaufenden Vertrag nicht verlängert und im kommenden Sommer gegen eine Ablöse verkauft wird. Er steht demnach im internen Ranking der Bayern sogar noch vor Raphina von Leeds United und Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea. Ob die Münchner bereit wären, 40 Millionen Euro Gehalt zu bezahlen, sei dabei dahingestellt. Dies klingt deutlich eher nach etwas, was Vereine aus der Premier League tun würden.