Kramer: Arsenal steht mit Angebot bereit
Geht es nach dem Willen von Borussia Mönchengladbach, so wird Christoph Kramer noch lange für die Fohlen spielen. Allerdings hat der Bundesligist nur ein begrenztes Mitspracherecht darüber, wie die künftige Karriere des Nationalspielers verläuft, schließlich ist der Mittelfeldspieler nur zur Leihe am Borussia Park. Die Transferrechte am 23-Jährigen besitzt Bayer Leverkusen. Und die Werkself wird den Spieler wohl zurückfordern oder verkaufen. Auf die zweite Variante hofft der FC Arsenal.
Wenger beobachtet Kramer schon seit einem Jahr
Wie englische Medien berichten, beobachtet Arsenal-Manager Arsene Wenger den defensiven Mittelfeldspieler schon seit rund einem Jahr und möchte nun Nägel mit Köpfen machen. Die Gunners sollen bereit sein, 15 Millionen Euro Ablöse zu bieten. Kramer soll mittel- und langfristig Mikel Arteta beerben. Der Vertrag des Mannschaftskapitäns läuft zum einen aus, soll aber verlängert werden. Zum anderen ist der Spanier aber auch schon 32 und bereits heute nicht mehr auf dem Leistungsniveau, das er einmal hatte. Zudem läuft auch das Arbeitspapier von Mathieu Flamini aus. Ob der 30-Jährige weiter beschäftigt wird, ist mehr als fraglich.
Transfer wohl erst im Sommer
In den Medien heißt es, dass Arsenal Kramer gerne schon im Winter nach London holen würde. Den Wunsch mag es geben, realistisch ist er freilich nicht. Es gibt wohl kein seriöses Szenario, bei dem Gladbach bereit wäre, die Leihe vorzeitig zu beenden. Ein Wechsel im kommenden Sommer, wenn Leverkusen wieder bestimmen kann, was mit Kramer passiert, ist sehr viel realistischer. Macht Arsenal dann ernst, wäre eine Weiterbeschäftigung von Kramer bei der Borussia kaum vorstellbar: Finanziell können die Fohlen den Gunners nicht das Wasser reichen.