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DFB-Pokal: Favoritensterben in Runde eins

Die erste Runde des DFB-Pokals ist mittlerweile gespielt. Und einmal mehr konnte der Wettbewerb zeigen, weshalb er so populär ist. Eine ganze Reihe von namhaften Teams aus der Bundesliga scheiterte an unterklassigen Gegnern. Und noch mehr Vereine aus dem deutschen Oberhaus kamen mit einem tiefblauen Auge davon.

Schalke 04 ist raus
Die größte Sensation ereignet sich in Dresden: Drittligist Dynamo warf den FC Schalke 04 – immerhin ein deutscher Fixstarter in der Champions League – aus dem Wettbewerb. Der Außenseiter siegte mit 2:1. Lange führte Dynamo mit 2:0, durch eine Viertelstunde vor Schluss erzielten die Knappen den Anschlusstreffer. Wer erwartete, dass Schalke nun aufdrehen würde, sah sich getäuscht. Es ist das erste Mal seit 16 Jahren, dass Schalke sich einem Drittligisten beugen muss. Königsblau kam zudem in den vergangenen Jahren regelmäßig wenigstens bis ins Achtelfinale. Auch diese Serie ist gerissen.

Paderborn und Augsburg müssen die Segel streichen
Ebenfalls ausgeschieden sind der SC Paderborn und der FC Augsburg. Der Bundesliga-Aufsteiger unterlag RB Leipzig nach Verlängerung mit 2:1. Der Zweitligist lieferte eine erste Visitenkarte ab, weshalb man selbst in der Bundesliga Angst vor diesem Verein haben sollte. Augsburg musste sich mit 0:1 Magdeburg ergeben und zeigte dabei eine bemerkenswert schwache Leistung. Es war fast nichts mehr von dem guten Fußball aus der letzten Saison zu sehen.

Blaues Auge für die Nordklubs
Werder Bremen, der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg haben zwar die zweite Runde erreicht, aber es war mehr als knapp. Der HSV und die Wölfe brauchten das Elfmeterschießen, um ihre Gegner Energie Cottbus bzw. Darmstadt 98 zu bezwingen. Werder, das in den vergangenen drei Jahren stets in Runde eins die Segel streichen musste, setzte sich in der Verlängerung gegen den FV Illertissen durch (3:2).

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