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VfB Stuttgart verlängert vorzeitig mit Aufstiegsheld

Es ist gerade einmal 10 Monate her, da lag der VfB Stuttgart am Boden. Die Schwaben waren abgestiegen. Und der neue Trainer Jos Luhukay warf die Brocken nach nur wenigen Wochen im Amt wegen eines Zerwürfnisses mit Sportchef Jan Schindelmeiser schon wieder hin. In der Folge holten die Schwaben Hannes Wolf aus der Nachwuchsarbeit des VfB und installierten ihn als neuen Cheftrainer.

Das Ganze funktionierte bekanntlich hervorragend: Der 36-Jährige stieg mit dem VfB auf und feierte die Zweitliga-Meisterschaft. Die Belohnung folgte jetzt: Stuttgart hat Wolfs Vertrag genau wie den Kontrakt von dessen Co-Trainer Miguel Moreira vorzeitig um ein Jahr verlängert. Das neue Arbeitspapier endet nunmehr am 30. Juni 2019.

Beide Seiten freuen sich über die Vertragsverlängerung
Wie in solchen Situationen üblich zeigten sich beide Parteien sehr froh darüber, ihre Zusammenarbeit fortsetzen zu können. Wolf erklärte, man habe in den vergangenen 10 Monaten enormen Respekt und ein ebensolches Vertrauen von der Stadt, dem Verein, der Mannschaft und den Menschen insgesamt gezollt bekommen. Es sei ein Privileg und eine Freude für den VfB zu arbeiten. Sein Team und er würden alles geben, so Wolf, um der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden. Man wolle den Weg des VfB „positiv und erfolgreich gestalten.“

Schindelmeiser äußerte sich ähnlich froh: Die bisherige Zusammenarbeit mit Wolf sei von Vertrauen und gemeinsamen Grundüberzeugungen geprägt gewesen, so der Entscheidungsträger. Die vorzeitige Vertragsverlängerung sei Ausdruck des Wunsches, auf der so wichtigen Trainer-Position für Kontinuität zu sorgen.

Wolf stand auch bei anderen Vereinen auf dem Zettel
Besonders die letzte Bemerkung von Schindelmeiser verdient Beachtung. Wolf stand durchaus auch bei anderen Vereinen auf dem Zettel. Der BVB beschäftigte sich mit einer Rückholaktion nach der Tuchelentlassung. Auch beim FC Schalke 04 sowie bei Bayer Leverkusen registrierte man die positive Entwicklung von Wolf beim VfB sehr genau. Ohne Vertragsverlängerung wäre ein Abgang des Trainers nach der kommenden Saison nicht unwahrscheinlich gewesen.

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