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Schröder: Mainz hat den Heidel-Nachfolger beim SV Werder gefunden

Offiziell ist Christian Heidel nach wie vor der Manager von Mainz 05 und noch nicht der Nachfolger von Horst Heldt bei Schalke 04. Dies ist allerdings nur noch eine Frage der Zeit: Eine Sitzung des Aufsichtsrats muss noch stattfinden, in der das Kontrollgremium grünes Licht gibt für die Verpflichtung Heidels gibt. Die Rheinhessen müssen folglich einen Nachfolger für ihren abwanderungswilligen Manager finden – was ihnen offenbar inzwischen geglückt ist. Werder Bremens Sportdirektor Rouven Schröder verlässt die Hanseaten und kommt an den Bruchweg.

Schröder hat bereits um die Freigabe gebeten
Eigentlich hatte Werders Manager Thomas Eichin, der selbst Kandidat bei Schalke war, aber abgesagt hatte, die Gerüchte um Schröder und Mainz von sich gewiesen. Er würde davon wissen, wenn die Gespräche so weit sein, wie öffentlich kolportiert wurde, ließ er vor dem Spiel der Bremer gegen die TSG Hoffenheim wissen. Damit hatte sich der Werder-Boss offenbar geirrt: Am Sonntag nach der Partie rief Schröder Eichin an, erklärte ihm, dass er der Mainzer Kandidat Nummer eins, wenn Heidel nach Schalke gehe. Und dass er dieses Angebot gerne annehmen würde. Er erbitte deshalb die Freigabe. Eichin bestätigte das Gespräch gegenüber dem „kicker“. Er werde sich nun mit dem Fall beschäftigen.

Werder wird Schröder wohl ziehen lassen
Es ist davon auszugehen, dass die Bremer Schröder in Richtung Mainz ziehen lassen. Die Hanseaten haben ihrem abwanderungswilligen Führungspersonal noch nie Steine in den Weg gelegt – erinnert sei an Klaus Allofs, der zum VfL Wolfsburg gegangen ist. Schröder ist noch bis 2017 an die Bremer gebunden, allerdings werden die Norddeutschen wohl auch auf eine Ablösesumme verzichten. Das Loch, das Schröder bei Werder reißt, soll vorläufig intern gefüllt werden.

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