Obasi: Doch noch ein Mann für Hannover 96?
Kurz vor der Länderspielpause konnte Hannover 96 durchatmen: Durch den Sieg gegen Werder Bremen (1:0) gelang der Befreiungsschlag. Die Niedersachsen konnten sich im Tabellenkeller etwas Luft zum Atmen verschaffen. Gut war die bisherige Saison freilich trotzdem nicht. Sowohl in der Defensive wie auch in der Offensive hakt es. Wie die „Bild“ berichtet, könnten die 96er deshalb personell noch einmal nachlegen, wenn sie es denn möchten. Dem neuen Manager Martin Bader wurde Chinedu Obasi angeboten. Das bestätigte jener auch selbst, allerdings mit dem Zusatz „wie uns auch viele andere Spieler angeboten werden“.
Obasi ist vertragslos
Obasi dürfte den meisten Fans noch aus seiner Zeit bei der TSG Hoffenheim ein Begriff sein. Die Karriere-Abschnitt beim FC Schalke 04 lief weniger positiv. Eine Schambein-Verletzung zwang den heute 29-Jährigen ein ganzes Jahr zum Pausieren. Die Knappen verlängerten deshalb beispielsweise Obasis Vertrag nicht. Und noch immer hat der Offensivspieler keinen neuen Arbeitgeber gefunden, weshalb er immer noch wechseln könnte, obwohl der Transfermarkt inzwischen geschlossen ist.
Obasi ging auf eine eigene Kosten in ein Trainingscamp und soll mittlerweile wieder vollständig genesen und fit sein. Um die Zweifel daran zu zerstreuen, soll der 29-Jährige auch seine Bereitschaft signalisiert haben, ein Probetraining bei Hannover zu absolvieren.
Verantwortliche von 96 sind skeptisch
Laut „Bild“ war Obasi tatsächlich früher einmal ein Thema bei 96. Inzwischen sind die Verantwortlichen allerdings skeptisch. Coach Michael Frontzeck erklärte beispielsweise, dass man drei Stürmer habe und auf jene setze. Sollte Hannover tatsächlich zurückziehen, scheint es allerdings alles andere als unwahrscheinlich, dass Obasi bald trotzdem bei einem anderen Bundesligisten ein Probetraining absolviert. Hat der Spieler tatsächlich wieder sein altes Leistungsvermögen wiedergefunden, scheint hier ein echtes Schnäppchen möglich zu sein.