Hertha BSC zieht die Notbremse
Die Talfahrt bei Hertha BSC geht unaufhaltsam weiter. Der Verein hat nach der 1:4-Niederlage gegen Werder Bremen die Notbremse gezogen. Am Sonntag bestätigten die Hauptstädter, dass sie sich von Trainer Bruno Labbadia und dem Geschäftsführer Michael Preetz getrennt haben. Einen potenziellen Nachfolger auf das Traineramt gibt es bereits. Medien und Insider berichten, dass Pal Dardai Hertha BSC vor einem Abstiegsplatz bewahren soll. Ein unbekanntes Gesicht ist der 44-jährige aus Ungern in Berlin nicht. Von 2015 bis 2019 agierte er bereits als Cheftrainer und er konnte damals wohl einen guten und bleibenden Eindruck hinterlassen.
Kein Trainer konnte die Erwartungshaltung erfüllen
In den letzten Jahren konnte kein einziger Trainer den Verein aus der Hauptstadt zu den gewünschten Erfolgen führen. Bereits Ante Jovic, Jürgen Klinsmann und Alexander Nouri scheiterten. Nun hat es auch Bruno Labbadia erwischt und er muss vorzeitig den Hut ziehen. Jedem dürfte noch in guter Erinnerung sein, dass im Jahr 2019 Lars Windhorst als Investor geholt wurde und Hertha BSC somit Ambitionen auf einem Europa-Cup-Platz stellt. Aufgrund der anhaltenden sportlichen Misserfolge in Berlin, wurde am Sonntag nach der Pleite gegen Werder Bremen auch der Manager Preetz entlassen. Nach über 25 Jahren bei Hertha Berlin, mit Sicherheit eine immense Enttäuschung.
Fahrplan der Berliner – alles andere als einfache Gegner und leichte Punkte
Wer auch immer die Nachfolge von Bruno Labbaddia antreten wird, der wird in den kommenden Wochen keine einfachen Spiele vor sich haben. Am nächsten Wochenende gastiert Hertha Berlin bei Eintracht Frankfurt. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter findet Schritt für Schritt wieder auf die Erfolgsspur zurück. Nach der Begegnung mit Eintracht Frankfurt, kommt der wohl stärkste und schwierigste Gegner in der Bundesliga. Hertha BSC empfängt zu Hause den Rekordmeister aus München. Die Bayern werden eine Nummer zu groß für die angeschlagenen Berliner sein. Etas einfacher wird es nach dem Bayern-Spiel. Berlin reist zum VfB Stuttgart und muss in der Ferne dringend ein Erfolgserlebnis feiern. Anschließend geht es wieder Schlag auf Schlag. Spiele gegen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg sind ebenfalls nicht besonders als einfach einzustufen. Der neue Trainer der Hauptstädter kann sich somit schon jetzt auf schwierige Aufgaben und Hürden einstellen.