Giefer wechselt nach Düsseldorf
Nun ist es also endgültig beschlossene Sache. Der Neuling der Bundesliga, Fortuna Düsseldorf, hat sich die Rechte an Torhüter Fabian Giefer gesichert. Der 22-Jährige kommt vom jetzigen Ligakonkurrenten aus Leverkusen. Bisher wurde der junge Schlussmann erst 6 Mal eingesetzt, nun erhält er bei den Nachbarn aus Düsseldorf allerdings einen Vertrag bis 2014. Michael Ratajczak, der Torwart aus der vergangenen Aufstiegssaison hat bei der Fortuna keinen neuen Vertrag mehr erhalten. Nun strebt Giefer die Nachfolge des Stammtorhüters an. In der abgelaufenen Spielzeit stand er zwar nur ein einziges Mal auf dem Platz, und das bereits am 1. Spieltag beim 0:2 gegen den 1. FSV Mainz 05, allerdings hat er das Potenzial auch auf längere Sicht die Nummer 1 bei einem Bundesligaklub zu werden. Immerhin stand er in der zweiten Mannschaft der Leverkusener ganze 1 Mal zwischen den Pfosten.
Selbst erinnert sich Giefer kaum noch daran, wann er seine Stutzen das letzte Mal für das Fußball-Oberhaus angezogen hat. Kurz vor Schluss endete die Partie schlagartig für den 22-Jährigen, als er mit dem Mainzer Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting zusammenstieß. Dabei erlitt der 1,96m große Torwart eine Gehirnerschütterung, die einen kurzfristigen Gedächtnisverlust nach sich zog. „Ein Filmriss. Ich konnte mich nicht mal an meinen Fehler erinnern“, so Giefer. Nun hat er allerdings Großes vor und will sich anders in das Gedächtnis der Fans einprägen. Unter anderem hat er auch beim deutschen Rekordmeister einige Befürworter. Unter anderem wollte Bayer-Coach Jupp Heynckes in damals eventuell von Leverkusen mit nach München nehmen. In Düsseldorf muss er sich nun anstatt mit Manuel Neuer mit Robert Almer messen, der aufgrund einer Oberschenkel-Verletzung die letzten Spiele der Rückrunde sowie die Relegation gegen Hertha BSC Berlin verpasste. Nun kam der nächste Tiefpunkt in seiner Karriere. Zurzeit befand sich Almer mit der österreichischen Nationalelf in Seedelf, jedoch musste er das Trainingslager abbrechen, da er weiterhin an den Nachwirkungen der Verletzung herumdoktort. Immerhin hatte der 28-Jährige unter Nationalcoach Marcel Koller beide Länderspiele bestritten.