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Nächste Pleite! Hannover 96 stürzt ab

Hannover 96 musste sich am Samstag mit 0:2 gegen Hertha BSC geschlagen geben und befindet sich weiter im freien Fall – mittlerweile finden sich die 96er auf einem Abstiegsplatz wieder. Für die Hertha aus Berlin war es immerhin der erste Sieg aus zuletzt sechs sieglosen Spielen. Abwehrspieler Jordan Torunarigha (44.) und Stürmer Vedad Ibisevic (77.) erzielten die beiden wichtigen Tore zum Sieg. Der letzte Erfolg der Berliner war das 2:0 über den FC Bayern München, danach folgten nur vier Unentschieden und zwei ärgerliche Niederlagen. Durch den Sieg findet sich Hertha BSC auf dem siebten Platz in der Tabelle wieder. Hannover ist hingegen Vorletzter.

Kein Bekenntnis zu Breitenreiter

Nach zuletzt fünf Niederlagen aus den letzten sechs Bundesligaspielen nimmt der Druck auf Übungsleiter Andre Breitenreiter zu – die Geduld bei 96 schwindet so langsam. Ein eindeutiges Bekenntnis zum Trainer vermied Manager Horst Heldt nach den enttäuschenden 90 Minuten am Samstag. „Es wäre jetzt höchst unangemessen, mit dem eigenen Finger auf jemand anderen zu zeigen in der derzeitigen Situation, in der wir nun mal sind. Aber nun sind halte alle Spieler gefordert, und die Dinge in der Bundesliga sind nun mal immer die gleichen“, sagte Heldt nach Spielende. „Wir alle sind nun in der wichtigen Verantwortung, und der Coach natürlich auch, das Team bestens auf das Spiel am Wochenende vorzubereiten – mit Maßnahmen und Einheiten, die uns zum Erfolg führen“, erklärte der Manager. Da nun aber der sportliche Erfolg bei 96 ausbleibe, „brauchen wir Lösungsansätze und die muss ich eben von unserem Trainer hören“. Es geht einfach darum erfolgreich in der Branche zu sein und das ist Hannover zurzeit einfach nicht.
Schon vor dem Spiel hat Clubchef Martin Kind aus den letzten Partien bis zum Hinrundenende mindestens drei Siege gefordert – die erste Chance ist vorbei. So bleiben den 96ern und Breitenreiter noch genau vier Möglichkeiten, um den Clubchef glücklich zu stimmen.
Das Match hätte durchaus auch andere Formen annehmen können, doch Hannover ist einfach zu spät aufgewacht und konnte den beiden Treffern nichts mehr entgegensetzen. In der nächsten Woche geht es für Hannover 96 gegen den 1. FSV Mainz 05.

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