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Senagal siegt mir kuriosen Toren

Der erste afrikanische Sieg bei der Endrunde der Weltmeisterschaft in Russland ist perfekt. Senegal hat überraschend einen 2:1 Erfolg über Polen gefeiert. Ein Eigentor von Thiago Cionek (37. Minute) und ein überaus kurioser Treffer in der 60. Spielminute, sorgten für ein böses Erwachen für die Polen. Die Senegalesen führen nun gemeinsam mit Japan die Tabelle in der Gruppe H an. Japan hat zuvor gegen Kolumbien 2:1 gewonnen. Die Polen waren während des kompletten Spiels eigentlich viel zu harmlos und auch Superstar Robert Lewandowski konnte keine Wunder bewirken. Besonders kurios ist sicherlich das zweite Tor von Senegal. Sie nützten einen Überraschungsmoment bei einer Verletzungspause und die Senegalesen haben Polen auf dem falschen Fuß erwischt.

Von Spielgestaltung keine Spur

Polen war vor Spielbeginn die Favoritenrolle zugeteilt worden. Dieser Rolle wurden sie jedoch nicht gerecht. Besonders in der Offensive war Polen über weite Strecken viel zu harmlos. Robert Lewandowski fand eigentlich kaum ins Spiel und war mit den zum Teil sehr hohen Bällen maßlos überfordert. Polen war offensichtlich überfordert und es wurde kein sehr ansehnlicher Fußball gezeigt. Die technisch starken Polen hatten große Mühe mit der Spielgestaltung und fanden keine Lücke im gegnerischen Strafraum. Die kompakten und sehr robusten Afrikaner standen in der Abwehr sehr gut und dicht zusammen. Sadio Mane führte sein Team aus Senegal perfekt und war auch der wohl auffälligste Spieler in der Mannschaft. Große Gefahr kam immer wieder von den Seiten und die Polen fanden bis zum Schlusspfiff eigentlich kein Mittel.

Niang ist ebenfalls positiv aufgefallen

Neben dem spielstarken Mane, ist auch Niang während der kompletten Spielzeit mit einer guten Leistung aufgefallen. Nach Seitenwechsel hat Polen einige Umstellungen vorgenommen und das zeigte zu Beginn auch ein wenig Wirkung. Der Drang nach vorne war deutlich mehr zu spüren und dennoch war die Hintermannschaft von Senegal eigentlich kaum ernsthaft in Gefahr. Polen gehörte vor Beginn der Weltmeisterschaft zwar sicherlich nicht zu den Geheimfavoriten, jedoch hätten viele Experten der Mannschaft weitaus mehr zugetraut als das was sie bis dato abgeliefert haben. Der polnische Trainer hat für den nächsten Spieltag noch sicherlich jede Menge an Arbeit und muss diese Niederlage rasch aus den Köpfen der Spieler bekommen.

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